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	<title>Liebe auf den ersten Klick</title>
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	<pubDate>Wed, 25 Apr 2007 08:21:38 +0000</pubDate>
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		<title>Wer linkt hierhin?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2007 20:23:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Muttertag-Homepage.de (meine eigene)
Buchblogger.de (auch mein eigenes Projekt)
Petra A. Bauer, Writingwoman.de
*
Link melden :-)
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.muttertag-homepage.de/blumen-zum-muttertag/online-bestellen.php" title="Blumen zum Muttertag online bestellen">Muttertag</a>-Homepage.de (meine eigene)</p>
<p><a href="http://www.buchblogger.de/">Buchblogger.de</a> (auch mein eigenes Projekt)</p>
<p><a href="http://www.autorenblog.writingwoman.de/2007/04/liebe-auf-den-ersten-klick">Petra A. Bauer, Writingwoman.de</a></p>
<p>*</p>
<p><a href="mailto:info@blogwork.de?subject=Link auf Liebe auf den ersten Klick">Link melden</a> :-)</p>
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		<title>Ähnlichkeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 12:03:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder Dialogsystemen sind rein zufällig. Es sei denn, sie sind zufällig beabsichtigt. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder Dialogsystemen sind rein zufällig. Es sei denn, sie sind zufällig beabsichtigt. </p>
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		<title>:-) :-) :-)</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 12:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[:-) :-) :-) 
Für meine Freundin Monsterchen. Außerdem für alle anderen, die ich online getroffen habe. Für die meisten, weil sie nette Menschen sind - und für einige wenige, weil sie ein prima abschreckendes Beispiel waren. Aber das waren wirklich nicht so viele! Für Calisto, atze, Piaget, Tomtom, Mr. &#038; Miss Peppermint, Sky Warrior, Nandi, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>:-) :-) :-) </strong></p>
<p>Für meine Freundin Monsterchen. Außerdem für alle anderen, die ich online getroffen habe. Für die meisten, weil sie nette Menschen sind - und für einige wenige, weil sie ein prima abschreckendes Beispiel waren. Aber das waren wirklich nicht so viele! Für Calisto, atze, Piaget, Tomtom, Mr. &#038; Miss Peppermint, Sky Warrior, Nandi, Big Thunder, Little Thunder, REFU, johan, Mel********** (genau 10 Sterne), Lilli, Tomme, Magic, Earl, Amuse Emanc &#038; Ennuix Silencieux, Roxanne, Adrian, Sascha Greinke, Buffalo Tom, Buckaroo &#038; Belinda Bokai, Nightmare, Hifi, Max, Itty, Sirius, Hexer, Gotobed, eddie, Pico, Dante, Merzchen***, Joe d. Erste, Mary&#038;Bjoern, Cathie, FLOH, Johanna, pussycat, Schokomaus, Teryky, Mkortstieg, Oschulte, Sylvie, Frank&#8217;n'Furter, Elvis, Bummi, Gertrud, Toastbrot-Kiki, Lavaboy, flowers, apfelcake, Silence, Human Voice, Tom der Wal und BTX+ Silke und ihr ganzes Team - besonders Tina, mit der ich zwischen Mitternacht und Morgengrauen so prima quatschen konnte.<br />
Und sogar für 64000K und alfredo.</p>
<p>Melody</p>
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		<title>Intro</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Intro
Zwei Sorten Menschen gibt es auf dem Planeten Erde: Ganz normale und Computerfreaks. Das fällt allerdings erst so richtig auf, wenn man sich einen ersten Schritt in Richtung PC-Welt bewegt: Weil man auf die elektronische Datenverarbeitung angewiesen ist und es vorher nicht war. Oder weil man von den Medien überschüttet wurde mit kunterbunten Informationen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Intro</strong></p>
<p><em>Zwei Sorten Menschen gibt es auf dem Planeten Erde: Ganz normale und Computerfreaks. Das fällt allerdings erst so richtig auf, wenn man sich einen ersten Schritt in Richtung PC-Welt bewegt: Weil man auf die elektronische Datenverarbeitung angewiesen ist und es vorher nicht war. Oder weil man von den Medien überschüttet wurde mit kunterbunten Informationen und einen die Neugier gepackt hatte. </p>
<p>Aber wenn man sich dann damit abgefunden hat, dass man sich mehr oder weniger freiwillig mit den ‘ganz normalen’ Computern im Alltag und privat beschäftigen muss, begibt man sich auf die feine Grenze zwischen Überschwang und Irrsinn. Der mit Vorkenntnissen unbelastete Mensch verwandelt sich übergangslos in einen DAU, den Dümmsten Anzunehmenden User, und muss nun sehen, wie er ohne allzu großen Gesichtsverlust zurechtkommt … </em></p>
<p>Die Türklingel schrillte und Annie beeilte sich, den Öffner zu drücken. </p>
<p>„Schön, dass wir es zeitlich mal geschafft haben“, begrüßte sie die Arbeitskollegin und nahm ihr die Jacke ab. „Setz’ Dich, wir fangen gleich an.“ </p>
<p>„Ist er das?“ fragte die Besucherin und zeigte auf den Personal Computer, der auf dem Schreibtisch thronte. </p>
<p>„Genau.“ </p>
<p>Der Bildschirmschoner verkündete in schrillem Pink ‘Good Girls go to heaven - Bad Girls come here’, und Annie besänftigte ihn mit einem Klick auf die Maus. </p>
<p>„Computer sind eine fremde Welt für mich“, sagte der Gast und schaute kläglich auf das Gewirr aus Kabeln und Steckern. </p>
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		<title>Das macht nichts</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[„Das macht nichts,“ sagte Annie, „heutzutage werden die Dinger so geliefert, dass man nicht viel wissen muss, um einfach anzufangen.“ 
Sie hoffte, dass die Decke nicht gleich über ihr einstürzen würde bei dieser gigantischen Lüge. Aus Erfahrung wusste sie, dass ‘voll konfiguriert’ nichts weiter als einen ausgeklügelten Weg ins Chaos bedeutete.
Doris konnte ja noch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Das macht nichts,“ sagte Annie, „heutzutage werden die Dinger so geliefert, dass man nicht viel wissen muss, um einfach anzufangen.“ </p>
<p>Sie hoffte, dass die Decke nicht gleich über ihr einstürzen würde bei dieser gigantischen Lüge. Aus Erfahrung wusste sie, dass ‘voll konfiguriert’ nichts weiter als einen ausgeklügelten Weg ins Chaos bedeutete.<br />
Doris konnte ja noch nicht ahnen, was für eine tapfere Tat es war, so ein Ding zu zähmen - und da sie um eine Kurzeinführung für PC-Anfänger gebeten hatte, sah Annie keinen Sinn darin, ihr den Mut zu nehmen. </p>
<p>Im Gegenteil, sie wollte alles schön und verlockend darstellen, damit die Bekannte sich dem vernetzten PC an ihrem Arbeitsplatz nicht länger verweigerte und vielleicht sogar mit ihrem Mann die von ihm herbeigesehnte Anschaffung eines PC’s mit Modem in Erwägung zog. </p>
<p>„Computer sind doch eigentlich eine Männerdomäne, oder?“ fragte Doris prompt.</p>
<p>„Dieser nicht.“ verkündete Annie entschieden und lächelte sie ermutigend an. „Und auch die anderen nicht, es hängt komplett von Deiner eigenen Einstellung ab.“</p>
<p>Ein Computer ist nur eine Maschine, die mit einem Betriebssystem ausgestattet, mit einer Bedieneroberfläche und diversen Programmen bestückt wird und dann als Arbeitsgerät dient. Dieses Gerücht versucht man immer wieder auszustreuen, aber Annie wusste es seit dem Kauf ihres PC besser.<br />
Nichtsahnend hatte sie vor dieser folgenschweren Tat zu einem Kollegen gesagt: „Ich überlege, ob ich mir einen Computer für zuhause kaufe.“ </p>
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		<title>Woraufhin dieser erfreut die Augenbrauen hochzog</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Woraufhin dieser erfreut die Augenbrauen hochzog und sie mit einem Schwall Zitate original japanischer Literatur überschüttete - so hörte es sich zumindest an. 
Entmutigt war sie in einen Discount-Computerladen geschlichen und hatte eine entnervende Stunde damit verbracht, sich von einem Junior-Verkäuferschnösel herablassend behandeln zu lassen. 
Über Arbeitsspeicher (aha, RAM, je mehr desto besser), Prozessoren (je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Woraufhin dieser erfreut die Augenbrauen hochzog und sie mit einem Schwall Zitate original japanischer Literatur überschüttete - so hörte es sich zumindest an. </p>
<p>Entmutigt war sie in einen Discount-Computerladen geschlichen und hatte eine entnervende Stunde damit verbracht, sich von einem Junior-Verkäuferschnösel herablassend behandeln zu lassen. </p>
<p>Über Arbeitsspeicher (aha, RAM, je mehr desto besser), Prozessoren (je größer desto schneller desto besser), Monitore und Festplatten. </p>
<p>Irgendwie hatte es Annie schon ein bisschen stolz gemacht, dass der PC am Arbeitsplatz 16MB RAM hatte - und vor allem, dass sie das jetzt im Gespräch mit dem computerbewanderten Kollegen so nebenbei erwähnen konnte. </p>
<p>Dummerweise hatte sie das auch getan und war mit Unmassen von Zahlen, Bezeichnungen, Grafikkarten, Drucker- und anderen Treibern, CD-Laufwerken und verschiedenen Betriebssystemen wieder in die Schranken gewiesen worden. </p>
<p>Vielleicht war es an der Zeit, so ein Ding einfach zu kaufen und zu benutzen - glücklicherweise wurde es schon fertig zusammengeschraubt und so geliefert, was sollte also schie gehen?</p>
<p>Schief gegangen war natürlich anfangs so ziemlich alles. Aber irgendwann zwischen der Eingabe des ersten „win“ mit der Returntaste und dem erfolgreichen Erstellen des ersten druckfertigen Dokuments hatte Annie sich in den elektronischen Zeitgenossen verliebt und kannte kein Zurück mehr. </p>
<p>Schnell merkte sie, dass es gar nicht nötig war, alle technischen Details und Fachausdrücke zu kennen, die sie zunächst so abgeschreckt hatten.  Und dann lerten sie auch ganz von selbst immer mehr, einfach weil sie sich in Zusammenarbeit mit ihrem Computer durchbeißen musste.</p>
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		<title>Er entwickelte eigenwillige Charaktereigenschaften</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:55:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Er entwickelte eigenwillige Charaktereigenschaften, beschwerte sich über „Schutz-verletzungen“ und manchmal bockte er auch einfach. Dafür konnte er Dinge, die sie sich vorher nicht zugetraut hätte. Sie gewöhnten sich aneinander. 
Und eines Tages bot ihre Bank ihr Homebanking per PC an. Sie zögerte noch etwas, sich ein Modem zu kaufen und auf ihre Bitte zeigte ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er entwickelte eigenwillige Charaktereigenschaften, beschwerte sich über „Schutz-verletzungen“ und manchmal bockte er auch einfach. Dafür konnte er Dinge, die sie sich vorher nicht zugetraut hätte. Sie gewöhnten sich aneinander. </p>
<p>Und eines Tages bot ihre Bank ihr Homebanking per PC an. Sie zögerte noch etwas, sich ein Modem zu kaufen und auf ihre Bitte zeigte ihr ein Kollege an seinem Heimcomputer BTX oder Datex-J, wie es inzwischen genannt wurde. </p>
<p>So hatte es begonnen - und heute saß wiederum bei Annie jemand, der zauderte und doch insgeheim anscheinend auf die Überzeugungskraft der Computerwelt hoffte.</p>
<p>„Zeig’ mir doch mal, wo Du letztes Jahr die tolle Last Minute-Reise herhattest.“ bat die Besucherin, und Annie öffnete per Doppelklick auf das Symbol im Bildschirm den BTX-Decoder. </p>
<p>„Mit diesem Programm wählen wir uns in den Online-Dienst Datex-J ein, das kennst Du bestimmt unter dem Namen BTX oder hast davon schon gehört. Du klopfst gewissermaßen per Modem bei der Telekom an eine bestimmte Tür und wenn Dein Anwahlversuch erfolgreich ist, stehst Du sozusagen in einem Flur mit tausenden von Eingängen, die Du anwählen kannst, nämlich externe Rechner von anderen Anbietern.“</p>
<p>Sie machte eine Pause und warf einen Blick auf ihren älteren Gast, der aber ganz vergnügt aussah und sich anscheinend unter ihrer Erklärung etwas vorstellen konnte - auch wenn die Dame vor einigen Monaten noch strikt der Meinung war, zum Faxen müsse man mit zehn Fingern Maschineschreiben können. </p>
<p>„Wie Du siehst, hat der Decoder uns sofort auf die Leitseite von Datex-J geführt. Du könntest jetzt die Zahl vor jeder Überschrift angeben und Dir so Schritt für Schritt einen Überblick über gängige Angebote verschaffen, denn hinter jedem Titel liegen weitere Informationen. </p>
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		<title>Wieder eine Süchtige</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Da wir aber nur wenig Zeit haben heute, zeige ich Dir einfach ein paar Sachen, die ich mit dem kleinen Monster hier anstelle.“
Annie zeigte der Besucherin, wie sie per Homebanking eine Überweisung tätigen, in der Auskunft eine Fax- oder Telefonnummer heraussuchen und unter ‘Reise’ aktuelle Angebote vergleichen konnte. 
Sie bestellten einen englischen Klassiker in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir aber nur wenig Zeit haben heute, zeige ich Dir einfach ein paar Sachen, die ich mit dem kleinen Monster hier anstelle.“</p>
<p>Annie zeigte der Besucherin, wie sie per Homebanking eine Überweisung tätigen, in der Auskunft eine Fax- oder Telefonnummer heraussuchen und unter ‘Reise’ aktuelle Angebote vergleichen konnte. </p>
<p>Sie bestellten einen englischen Klassiker in der Bücherdatenbank, suchten nach ‘Buddy Holly’ bei einem CD-Anbieter, warfen einen Blick in die Fahrkartenreservierung der Deutschen Bahn und lasen die neuesten Meldungen der Presseagenturen. </p>
<p>Eine langjährige BTX-Freundin aus Hamburg hatte eine fröhliche bunte Grafik als Electronic Mail geschickt, Annie schickte über Datex-J ein Fax zurück und führte als krönenden Abschluss auch noch ein paar Dialogsysteme (Chats) aus dem Unterhaltungsteil vor.</p>
<p>Als es an der Tür klingelte und der Gast abgeholt wurde, konnte Doris sich kaum losreißen und tippte noch auf dem Weg nach draußen mit geröteten Wangen schnell einen Abschiedsgruß an den letzten Gesprächspartner in die Tastatur. </p>
<p>Die Reise durch die Datenwelt hatte ihr die letzten Berührungsängste genommen, wahrscheinlich würde sie nicht viele Gedanken an Textverarbeitung oder Grafik verschwenden, sondern sich direkt für Datenfernübertragung interessieren. Und der Rest kam dann, auch im Büro, sowieso von selbst.</p>
<p>Ihre letzten Worte an Annie waren: „Vielen Dank, und wenn ich mir nächste Woche einen PC kaufe, dann hilfst Du mir doch?“ </p>
<p>Annie versprach alles und schloss lachend die Tür. Wieder eine Süchtige für den Rachen der ‘Pink Mafia’, wie die Telekom in Online-Kreisen genannt wurde: Es würde nicht lange dauern, bis auch die vorher zögerliche Bekannte durch die Netze surfte.</p>
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		<title>Montag</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Montag
Die meisten Leute gehen abends nach Hause und schalten
die Welt aus - ich komme nach Hause und knipse sie an.
(Visitenkarte von Melody)
„Lieber Herbie,
wie habe ich nur Tagebuch geführt, bevor es Dich gab&#8230; Es scheint mir unfassbar, dass ich an einem grauen Montagmorgen wie diesem zu einem gebundenen Büchlein gegriffen habe, um es handschriftlich mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montag</p>
<p><em>Die meisten Leute gehen abends nach Hause und schalten<br />
die Welt aus - ich komme nach Hause und knipse sie an.</em><br />
(Visitenkarte von Melody)</p>
<p>„Lieber Herbie,<br />
wie habe ich nur Tagebuch geführt, bevor es Dich gab&#8230; Es scheint mir unfassbar, dass ich an einem grauen Montagmorgen wie diesem zu einem gebundenen Büchlein gegriffen habe, um es handschriftlich mit den Erinnerungen der Nacht zu füllen. </p>
<p>Heute Nacht habe ich von Dir geträumt. Du lagst auf dem Kissen neben mir und hast etwas Unausschreibliches mit Deiner Tastatur getan, von der Mouse ganz zu schweigen - aber als ich mich umdrehte und die Arme nach Dir ausstreckte, warst Du fort und nur Broccoli lag auf den Kissen, selbstzufrieden schnurrend wie jeden Morgen. Dunkel hast Du vor Dich hingeschaut und erst meine zärtliche Begrüßung hat Dich dazu gebracht, mein Diary freizugeben. </p>
<p>Eines Tages, in wenigen hundert Jahren, wird es heißen „Kurz vor der Jahrtausendwende gab es in Düsseldorf eine Frau namens Anja Markwart, die von ihren Freunden Annie genannt wurde. Es war nichts Außergewöhnliches an ihr, außer einer Kleinigkeit: Sie gehörte zu den ersten Menschen, die per PC ein Logbuch führten. </p>
<p>Nur leider sind unsere hoch entwickelten Computerprogramme nicht mehr in der Lage, die altmodischen Disketten zu entziffern.“ Du kannst Deinen hyperdigitalen Urururenkeln eines Tages ausrichten, dass sie ganz schön was verpassen werden, lieber Herbie &#8230;</p>
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		<title>Apropos verpassen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 11:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Apropos verpassen: So viel Zeit wie sonst werde ich in den nächsten Tagen leider nicht für dich haben. Doris hat endlich ihren geplanten PC gekauft, und ein grausamer Scherz des Schicksals (meines Schicksals) hat dafür gesorgt, dass sie seit letztem Mittwoch auch noch im Büro mit dem neuen Computer arbeiten soll. 
Wie du weißt, haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos verpassen: So viel Zeit wie sonst werde ich in den nächsten Tagen leider nicht für dich haben. Doris hat endlich ihren geplanten PC gekauft, und ein grausamer Scherz des Schicksals (meines Schicksals) hat dafür gesorgt, dass sie seit letztem Mittwoch auch noch im Büro mit dem neuen Computer arbeiten soll. </p>
<p>Wie du weißt, haben wir das ganze Wochenende damit verbracht, Doris&#8217; angeblich &#8220;voll konfigurierten&#8221; Heim-PC wenigstens einigermaßen gebrauchsfertig einzurichten. Aber zu Hause hat sie Windows95 und am Arbeitsplatz natürlich noch <em>Windows for Workgroups 3.11</em>, wie wir alle.<br />
Womit ich zaghaft andeuten will, dass ich mich am Telefon zurzeit nur noch mit &#8220;Sie haben die 24-Stunden-Annie-Hotline angewählt&#8221; oder mit &#8220;to leave a message, press Annie-Key&#8221; melden darf.<br />
Aber was soll&#8217;s, das ist auch irgendwann überstanden.</p>
<p>Nun werde ich mich von Dir losreißen (müssen). Mein Chef hat heute Besuch aus den Staaten und ich muss noch mein Paradepferd-Kostümchen bügeln, wie es sich für eine vorbildliche „rechte Hand“ gehört. Aber Du weißt, ich denke an Dich und Dein elektronischer Kollege im Büro bedeutet mir nichts. </p>
<p>Er hat ja nicht einmal ein Modem&#8230;. Heute Nacht gehen wir wieder auf Datenreise, ich verspreche es. Verwahr’ mein Tagebuch bloß gut, Deine Annie.“<br />
Mit einem sanften Plumpsen ließ sich der schwarze Kater Broccoli vom Monitor auf die Tastatur fallen. </p>
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